Lebensreihe

Stadtleben - Einzelleben - Gruppenleben - Kopfleben - Reihenleben - Tanzleben - Nachtleben - Wanderleben - Gesellschaftsleben - Eisleben - Schwarmleben - Freudenleben - Überwindungsleben - Freiheitsleben - Wegleben - Folgeleben - Weitleben - Lernleben


Wegleben

 

Der Weg als Lebensweg ist eines der zentralsten Merkmale in Veronika Spleiss’ Arbeiten. Im Gemälde „Wegleben“ nimmt er nun das Titelthema für sich ein.  Aufsteigend, absteigend, verzweigt und verschwindend treten die Pfade über das gesamte Werk vor den Betrachter. Und doch erscheinen sie eben und flach. Es sind von Menschen gemachte Straßen, die bildhaft für den Willen der Gehenden stehen, in ihrem Lebensverlauf kontrollierte und schnelle Ebenmäßigkeit hervorzurufen. Und doch verschwinden die Wege in Tunneln und Gebäuden, wie es im Zentrum des Werkes zu sehen ist. Sie verbleiben unsichtbar und ungewiss, denn die Planbarkeit eines Lebensweges erreicht immer wieder ihre Grenzen. Und so steht auch Kalkulierbarkeit vor der Unsicherheit der äußerlichen Einwirkung. Die den Weg umgebenden Gebäude und Konstruktionen stehen für diese unvorhersehbaren Einflüsse. Obgleich die Pfade klar erscheinen, so ist ihr Umfeld unübersichtlich. Auch besteht kein Geländer, das den Menschen vor dem Fall bewahren würde.

Den Schutz schafft der Gehende sich selbst durch Achtsamkeit und verantwortliche Autonomie. Er steht ein für seine Entscheidungen und fährt seinen Weg, ohne sich beirren zu lassen und ohne Angst vor dem Unvorhersehbaren, fort.

 

Wegleben - Path Life, 2019/2020

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

82 x 122 x 5 cm

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Freiheitsleben

 

Spätestens seit der französischen Revolution umfasst „Freiheit“ einen zentralen, weitgefassten Begriff, der auch weiterhin von hoher Relevanz für die Ideengeschichte, zeitgenössische Politik und das Individuum bleibt. Das  Gemälde „Freiheitsleben“ verbildlicht insbesondere die innere Freiheit des Einzelnen als Zustand der Autonomie (Willensfreiheit) und Souveränität (Herrschaft über sich). Es geht um den Menschen, der sich mit eigenem Willen, frei vom schlechten Gewissen und fremdbestimmtem Wertemaßstab entscheidet – Freiheit von sich selbst, von anderen und damit einer Macht über sich und sein Handeln. Entscheidung bedeutet aber auch immer wieder eine Wahl gegen etwas anderes und impliziert somit sie Verantwortung und Festsetzung in seinen Urteilen und Handlungen.

 

Das Werk „Freiheitsleben“ verdeutlicht die unbeständigen und sich wiederholenden Prozesse der Freiheit zwischen sicherer Ordnung und Chaos. In der oberen Bildhälfte rechts erstrecken sich gleichförmige Gebäude auf einem ebenen Pfad in das Zentrum des Gemäldes. Dieser Ort handelt von Sicherheit, Gleichmäßigkeit und Kontrollierbarkeit. In der Mitte des Bildes steht ein Mensch, der vor dem Sprung zu einer eigenverantwortlichen Entscheidung steht. Und dies bedeutet ein Wagnis abseits der Fremdwahrnehmung. Sein Blick führt in ein zersplittertes chaotisches Etwas, folglich ein neuartiges unberechenbares Feld, das es zu erkunden gilt. Die bunten Menschen in der unteren Hälfte links leben in der ständig erkämpften Freiheit, die sie in ein Gefilde der inneren und äußeren Lebens-Achterbahnen führt.

 

Es geht um Selbstaffirmation, die aus sich heraus entsteht und dem Bedürfnis nach Fremdaffirmation und Wertschätzung entgegenzustehen weiß. Somit ist der Mensch in der Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Verbundenheit.  Die Verbundenheit tritt auf, sofern auch die Freiheit des anderen akzeptiert wird. 

 

Freiheitsleben - Freedom Life, 2020

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

82 x 122 x 5 cm

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Lernleben

 

Das Werk „Lernleben“ visualisiert sieben Lernetappen eines Menschen auf emotionaler und sozialer Ebene. Mit jeder mit Schmerz und Freude verbundenen neuen Erfahrung lernt der Mensch dazu und findet Formung. Dieser Prozess beginnt im Werk unten links im Aufschauen zu seinen Eltern. Die Familie gibt dem Kind festen Boden, ein Verständnis für die Welt. Doch das Kind als Individuum und seiner eigenen Wahrnehmung kann sehr schnell im Konflikt mit sich und seiner Umgebung stehen. Es entfernt sich vom festen Boden und begibt sich in den Versuch verschiedene Blickwinkel zu vereinen, bis der Mensch zum nächsten Halt gelangt. Die nächsten Lernprozesse beziehen sich auf die Freundschaft, aber auch auf seinen Verlust; auf das Lernen und die Positionierung in einer Menschengruppe; auf das Leben mit Hierarchie; auf den Lernprozess mit seinem eigenen Spiegelbild; und auf das Lernen, Wissen und Erfahrung in der Erziehung weiterzuvermitteln. Der Mensch durchläuft folglich im Aufeinandertreffen mit anderen Menschen wiederkehrend einen Prozess der Formung und des Lernens, der ihn im Konflikt wachsen lässt.

 

2020

Acryl auf Leinwand

150x120x4 cm

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Weitleben

 

Das Gemälde „Weitleben“ entstand in Erinnerung an einen Ausflug in die Schweizer Berge. Es zeigt buchstäblich den Blick in die Weite von einer Aussichtsplattform, die in der rechten Bildmitte zu sehen ist. Die Menschen auf dem Aussichtspunkt blicken in ein Tal voller Schnee, Wälder und weiterer Berge am Horizont. Sie sind umgeben von Weiß, das ein Gefühl der Unendlichkeit aufkommen lässt.  Unter der Plattform sind Skifahrer zu sehen, die nicht nur in die Weite blicken, sondern in sie hineinrasen. Im übertragenen Sinn sausen sie den Berg zu neuen Möglichkeiten und Erlebnissen herunter. Denn Weite versteht sich nicht nur als Entfernung, sondern auch als der Weg nach vorne. Mit dem Ankommen im Tal fährt der Mensch mit der Gondelbahn wieder zu den Bergspitzen, die in der rechten Bildhälfte zu sehen ist. Es stellt einen Prozess der Auszeit und das Wartens dar, bis der Mensch wieder aufs Neue von oben in die Weite blickt und rast.

 

2020

Acryl auf Leinwand

150x120x4 cm

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Folgeleben

 

Im Zentrum des Werkes „Folgeleben“ steht eine Art Steg oder Brücke, die sich über einer Stadt erhebt. Auf dem Steg konzentrieren sich Menschen zu einer Ansammlung und schreiten auf diesem richtungsweisenden Weg voran. Es wird nicht deutlich, was oder wem sie folgen. Doch der erhöhte Weg scheint sich in der unteren Bildhälfte aufzulösen. Unter der Brücke findet sich eine chaotische Zusammensetzung von Gebäuden und weiteren Brücken, auf denen Menschen vereinzelt gehen. Auch sie folgen einem Weg, der sich jedoch vom zentralen Steg in entgegengesetzte Richtungen entfernt. Die Wege haben entweder Bestand, transformieren sich oder lösen sich vollständig auf.

 

Das Gemälde bezieht sich auf den Prozess des Anschlusses: dem Folgen einer Strömung, einer Denkweise, oder eines Menschen. Letztendlich geht es darum, sich einer Gemeinschaft anzuschließen. Diese Aspekte beinhalten konsequenterweise auch das Nachahmen und Wiederholen von Handlungen, die als „gut“ in der jeweiligen Strömung befunden werden.  Das Folgen versteht sich als Prozess der Ordnungsschaffung und Konzentration. Statt „Folgeleben“ könnte dieses Werk auch „Konzentrationsleben“ heißen.

 

2020

Acryl auf Leinwand

135x145x4 cm

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Überwindungsleben

 

Überwindung kann den Menschen tagtäglich in seiner Arbeit, seinen Verpflichtungen, Beziehungen und im Lernen begleiten. In diesem Sinne gehört die Überwindung zu allem, was dem Menschen nicht leicht fällt oder wo eine Angst des Scheiterns aufkommt. Letztendlich kann Überwindung auch ganz banal als Ringen mit der Faulheit verstanden werden. Es ist ein aktiver Kampf gegen sich selbst, um über sich hinauszuwachsen. Dieser Lebensprozess ist im Acrylgemälde „Überwindungsleben“ in Form einer Treppe dargestellt, der in die dschungelartigen Gefilde und Gebirge der Natur führt. Die Atmosphäre des Dschungels steht allegorisch für das Neuartige, das zwischen angsteinflößender Unübersichtlichkeit und wagemutiger Neugierde zu charakterisieren ist. Das Gegenstück zur Treppe wird durch den nach unten strömenden Fluss abgebildet. Es beschreibt den Prozess des passiven Sichtreibenlassens mit der Zeit.

Jede Treppenstufe bildet einen weiteren individuellen Schritt der Überwindung ab. Dabei ist die Größe jeder Stufe unterschiedlich, sowie jede zu überwindende Aufgabe schwankend leichter oder schwieriger ausfällt. Doch stellt diese Treppe keinen geradlinigen, sondern einen kurvenreichen Weg mit Verzweigungen, Pausen und Unterbrechungen dar. Der Mensch ändert oft seine Richtung, steigt ab und dann wieder auf und kommt doch zu seinem ganz eigenen reinigenden, aber nie permanenten Ziel. Im Zentrum und der oberen Hälfte des Gemäldes werden diese Unterbrechungen deutlich. Wenn der Mensch die obersten Spitzen erreicht, erscheint ihnen eine große menschenähnliche Skulptur als Erreichung des Ziels. Für jeden Menschen steht dieser Prozess für etwas Anderes: die erkennende Erleuchtung wie in der buddhistischen Lehre, die Überwindung vom Bösen wie in der Bibel, die Verwandlungen des Geistes zum Kamel, Löwen und Kind als Neuanfang nach Nietzsche, die Überwindung seines früheren Ichs…schlussendlich hat jeder Mensch seinen ganz eigenen Lebensweg der Überwindung, den jeder für sich durchschreitet.

 

Überwindungsleben - Surmounting Life, 2020

Acryl auf Leinwand

180 x 120 x 4 cm

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Stadtleben

 

Das Ölgemälde „Stadtleben“ stellt den Beginn der künstlerischen Reihe „-leben“ dar. Ganz im Sinne Friedrich Nietzsches wird der Aspekt des Perspektivischen als die „Grundbedingung allen Lebens“ gezeigt (JGB, KSA 5, S. 12). Denn Leben umfasst ein Ganzes. Der Mensch selbst hat aber keinen Zugang zu diesem. Der Lebende ist immer an seine eigene Perspektive und Sichtweise auf die Welt gebunden, der eine gewisse eigene Ordnung innewohnt. 

 

Die künstlerische Reihe „-leben“ spielt mit diesen Aspekten. Mehr noch, sie versucht Leben in ihren vielseitigen Perspektiven grafisch zu visualisieren. Für den Betrachter bedeutet dies in erster Linie Chaos – eine vermeintlich chaotische Zusammenfügung verschiedener Sichtweisen, die aus dem Schwarz beziehungsweise Nichts hervortreten. 

 

Jedes Teilchen, jede geometrische Form steht dabei für sich allein, nähert sich jedoch an die anderen Formen an und stellt so eine notwendige Verbindung her. Schlussendlich wird das Werk zu einem Panorama einer Stadt, eine Zusammenfügung von Häusern, Menschen, Treppen mit ihrer ganz eigenen Ordnung: einer Ordnung der Perspektiven.

 

Stadtleben - Town life, 2018

Öl und Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

31 1/2 × 39 2/5 × 1 3/5 in

80 × 100 × 4 cm

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Einzelleben

 

Das Acrylgemälde „Einzelleben“ stellt das Pendant, beziehungsweise den Opponenten zum Werk „Gruppenleben“ dar. Im Gegensatz zum Leben in der Gruppe wird der persönliche Weg des einzelnen Menschen mit seinen Höhen und Tiefen verdeutlicht. 

 

Die große runde, grafisch vielschichtige Figur im Zentrum des Gemäldes steht eben auf diesem gewellten Weg. Ihr Lebensweg suggeriert in ihrer Gradlinigkeit Stabilität; die Schlaufen innerhalb der Linie dagegen Instabilität: Erfolge als auch Verluste, Freude und Schmerz. Und immer wieder ergeben sich Gruben innerhalb dieses Weges, die einen fallen lassen könnten. Entweder lassen sie den Einzelnen ins Nichts fallen oder sie stellen einfach einen Neubeginn dar.  

 

Unter diesem Weg erblickt dieser Mensch architektonische Gemäuer, eine Stadt mit weiterem Leben und anderen Lebenswegen. Er ist sicher dieser bewusst, kann vor ihnen Angst haben, über ihnen stehen oder gar mit ihnen fusionieren.

 

Einzelleben - Individual life, 2019

Acrylil auf Leinwand, schwarz gerahmt

20 1/2 × 16 1/2 × 1 3/10 in

52 × 42 × 3.2 cm

Verkauft, Privatsammlung Schweiz


Gruppenleben

 

Das Acrylgemälde “Gruppenleben” lässt im Gegensatz zum Gemälde “Einzelleben” das Fusionieren der Individuen zu Gruppen in den Vordergrund treten. Menschen in ihren runden und damit fließenden Formen treten in Kontakt, tauschen sich aus, bringen gemeinsam Neues zustande oder stoßen sich wie Elementarteilchen ab.  Der Aspekt des Runden stellt eben diesen Fluss von Veränderung dar.

 

Genauso stehen Gruppen in der Spannung zwischen Abgrenzung und Öffnung, die sie zu ihrer Umgebung werden lässt. Eben hierfür stehen die eckigen kantigen Formen um die Menschen herum. Die kantigen Formen lassen keinen fließenden Austausch oder konstruktiven Dialog außerhalb der Gruppe zu. Sie ecken an. 

 

Gruppenleben - Group life, 2019

Acryl auf Leinwand, schwarz gerahmt

20 1/2 × 16 1/2 × 1 3/10 in

52 × 42 × 3.2 cm

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Kopfleben

 

Das Werk „Kopfleben“, gemalt in Acryl, aus der Reihe „-leben“ stellt die geistige Arbeit des Menschen, visuell dargestellt durch den abstrakten Kopf, in den Vordergrund. 

 

Die Lebensreihe handelt vom Grundsatz der mehrdimensionalen Perspektiven. Das Perspektivische ist laut Nietzsche die „Grundbedingung allen Lebens“ (JGB, KSA 5, S. 12). Leben umfasst dabei ein Ganzes, zu dem der Mensch selbst aber keinen Zugang hat. Der Lebende ist immer an seine eigene Perspektive und Sichtweise auf die Welt gebunden, der eine gewisse eigene Ordnung innewohnt. Die anderen Perspektiven erscheinen im fremd.

 

In seinem Aufeinanderprallen und Berühren der Köpfe thematisiert das Werk den sich ständig verändernden Austausch. Das grafische Schwarz zeigt aber auch seine unüberwindbare verbleibende Abgrenzung voneinander. 

 

Kopfleben - Mind life, 2019

Acryl auf Baumwolle, weiß gerahmt

16 1/10 × 12 1/2 × 1 1/5 in

40.8 × 31.8 × 3 cm

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Reihenleben

 

Das Kunstwerk „Reihenleben“ thematisiert, wie der Titel schon zeigt, das Warten, Folgen und Erreichen. In diesem Prozess ist der Mensch weiterhin umgeben von Einflüssen, Möglichkeiten und neuen Perspektiven. Die Sicherheit der Reihe und der Erreichung seines Ziel gibt dem Menschen Geduld im Warten. Strebt es ihm jedoch nach Freiheit, so verlässt er die Reihe und stürzt sich in ein anfängliches “Chaos”.

 

Die Lebensreihe handelt vom Grundsatz der mehrdimensionalen Perspektiven. Das Perspektivische ist laut Nietzsche die „Grundbedingung allen Lebens“ (JGB, KSA 5, S. 12). Denn Leben umfasst ein Ganzes. Der Mensch selbst hat aber keinen Zugang zu diesem. Der Lebende ist immer an seine eigene Perspektive und Sichtweise auf die Welt gebunden, der eine gewisse eigene Ordnung innewohnt.

 

Reihenleben - Sequence life, 2019

Acryl auf Baumwolle, weiß gerahmt

20 2/5 × 9 4/5 × 1 1/5 in

51.8 × 24.8 × 3 cm

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Tanzleben

 

Tanzleben- Dancing Life, 2019

Acryl auf Leinwand

39 2/5 × 19 7/10 × 1 1/2 in

100 × 50 × 3.8 cm

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Still-leben

 

Das grafische Acrylgemälde „Still-leben“ verbindet die Tradition des klassischen Stilllebens mit unserer modernen Gegenwart. Der große Blumenstrauß als unbewegliche Komposition erscheint vor dem Betrachter in grellen Grüntönen. So ästhetisch unbeweglich die Blumen auf dem Gemälde auch sind, so vergänglich sind sie in ihrer Existenzform. Sie stehen ganz im symbolischen Sinne der vanitas für Vergänglichkeit. Eine gewisse Lebenszeit haben die Blumen zur Verfügung . Den Höhepunkt ihrer Schönheit fängt das Stillleben ein. Der gleiche Aspekt trifft auf die untere Hälfte des Gemäldes zu. Auf dem Tisch liegen zwei für den zeitgenössischen Betrachter alltagstypische Gegenstände: rechts das Smartphone, links das Tablet. Auf ihrer Oberfläche findet sich das Spiegelbild der Blumen, das in der Kunstgeschichte der Stillleben für Verewigung und identische Widergabe der Wirklichkeit steht. Die technischen Gegenstände als leblose Dinge erscheinen auf den ersten Blick nichts mit dem Vanitasgedanken zu tun zu haben. Doch genauso wie die verwelkenden Blumen erreichen sie ein von Menschen gemachtes Verfallsdatum. Mit dem Fortschritt der Technik und Digitalisierung werden auch sie von neuen Gegenständen in der Zukunft ersetzt werden.

 

 

Still-leben - Still Life, 2019

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

102 x 82 x 5 cm

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Nachtleben

 

Nachtleben - Night Life, 2019

Acryl auf Leinwand

80x120x4 cm

Verkauft, Privatsammlung Deutschland


Wanderleben

 

Wiederkehrend wandert der Mensch von einer Destination zu nächsten, sowohl geografisch als auch metaphorisch betrachtet. Er ist auf der Suche und sobald er findet, führt er seine Reise zu neuen Ufern fort. In diesem Sinne beschreibt das Werk nicht nur eine unablässige Wanderung von Ort zu Ort, aber auch von Ziel zu Ziel. In chaotischen Gefilden gehen die Menschen ihres Weges, schlafen, machen Rast, essen und trinken – sie leben auf ihrer Reise. Einzeln oder in Gemeinschaft durchqueren sie das Land. Der vorgezeichnete Weg gibt den Figuren Orientierung bis zum nächsten Ziel.

 

Auch für den Betrachter bedeutet dieser klare Weg, beginnend in der unteren Hälfte, eine syntaktische Strukturierung des Werkes, das sich insgesamt durch einen chaotischen Formenreichtum auszeichnet.  Der Blick wandert von Fragment zu Fragment. Doch so wie die Figuren findet der Betrachter Halt im klaren Pfad.

 

Wanderleben - Wander Life, 2019

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

47 1/5 × 39 2/5 × 1 1/5 in

120 × 100 × 3 cm

Verkauft, Privatsammlung Schweiz


Gesellschaftsleben

 

Gesellschaftsleben - Society Life, 2019

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

40 1/5 × 40 1/5 × 2 in

102 × 102 × 5 cm

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Eisleben

 

Eisleben - Ice Life, 2019

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

20 1/2 × 20 1/2 × 2 in

52 × 52 × 5 cm

Verkauft, Privatsammlung Schweiz


Schwarmleben

  

Schwarm Leben - Swarm Life, 2019

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

31 1/2 × 31 1/2 × 1 1/2 in

82 × 82 × 5 cm

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Freudenleben

 

Freudenleben - Joyful life, 2019

Acryl auf Leinwand, weiß gerahmt

10 1/5 × 7 4/5 × 1 1/5 in

25.8 × 19.8 × 3 cm

Verkauft, Privatsammlung Deutschland