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Interview mit der Künstlerin Veronika Spleiss 

Die Contemporary Gallery CH stellt fünf Fragen an die deutsche Künstlerin Veronika Spleiss.

 

Ihr Motto: 

"Die Spannung des Lebens zwischen Ordnung und Chaos, die in der Kunst visuell zum Ausdruck kommt".

 

Was zeichnet Ihre Kunst aus? 

Der Kunststil ist zweidimensional. Dennoch ruft er durch den Kontrast von Schwarz und Weiß Tiefe hervor. Manchmal erinnern mich meine Kunstwerke an große gemalte Grafiken, die ihre eigene Struktur und Ordnung haben. Das gibt sowohl dem Prozess als auch dem Endzustand eine faszinierende Erfahrung. Weiße oder farbige Fragmente, die in Schwarz gerahmt sind, kommen als Ganzes zusammen. 

 

 

Was motiviert Sie? 

Die Wirkung meiner fertigen Gemälde. Oft bin ich während des Kunstprozesses und der Arbeit nicht zufrieden, bis sie fertig sind. Wenn es sich nicht um eine Skizze handelt, möchte ich das Gemälde in seinem Endzustand sehen. Das ist jedoch selten möglich, da meine Kunstwerke wegen der zahlreichen Details, die sich erst nach einem langen, andauernden Prozess ergeben, sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

 

 

Welche Techniken verwenden Sie?

Früher habe ich mit Öl gemalt, aber für meine Kunstwerke ist Acryl das bessere Medium.

 

Interview November 2019 mit Contemporary Gallery CH


Interview mit der Künstlerin Veronika SPleiss

Wer bist du?

Ich bin bildende Künstlerin im Bereich Malerei, lebend in München und Passau. Mein Name Vergru-Art bezieht sich auf meinen früheren Namen Veronika Gruzdeva.

 

Was treibt dich an?

Die aktive Kraft treibt mich an, die im Schaffensprozess selbst liegt. Zu dieser will ich nach dem Beenden eines Kunstwerkes immer wieder zurück und das treibt mich zum nächsten Werk. Der Künstler kreiert aktiv und das Kunstwerk liegt in seiner Hand. Passiv kreisen die Gedanken und Ideen im Kopf, aktiv werden sie zu „Papier“ gebracht.

 

Wie würdest du deine Kunst beschreiben?

Sehr lebendig und farbenfroh, und das trotz der schwarzen Linien. Der scharfe Kontrast zwischen Schwarz und Weiß macht meine Kunst aus, der zwischen Chaos und Ordnung hin und her schwingt. Die schwarze Farbe ist die Basis, aus der Formen in Weiß und satten Farben hervortreten.

 

Mit welchen Stilen und Techniken arbeitest du?

Mein Stil lässt sich zwischen Pop Art und Kubismus beschreiben. Ich male fragmentarische Formen, die sich zu Menschen, Städten etc. zusammensetzen. Die Farben sind klar und bunt, umrandet von schwarzen Linien. Hauptsächlich male ich in Acryl auf Leinwand mit breiter Leistenstärke. Angefangen habe ich mit Öl. Doch da Öl sehr lange trocknet, war Acryl für das Auftragen der zweidimensionalen Schichten passender.

 

Woher nimmst du die Inspiration?

Die Gedanken kreisen ständig um Kunst. Sie brüten und brüten und auf einmal hat man die erste Idee. Meist entsteht aus der ersten Idee ein anderes Werk in der Umsetzung. Doch das Beginnen ist das Entscheidende. Die erste Idee ist nur der erste Anhaltspunkt. Die Inspiration kommt also recht plötzlich und es lässt sich schwer sagen woher. Aber eines ist sie sicher in ihrem Ursprung: eine Kombination aus Eindrücken meiner Umgebung, zerteilt und neu zusammengesetzt.

 

Dein schönster Moment als Künstlerin?

Meine erste Ausstellung ist mein schönster Moment, der in einem Restaurant stattgefunden hat. Sie bildet für mich als erste Ausstellung meinen persönlichen und offiziellen Schritt in die Kunst. Und ein Anfang hat immer etwas Wundervolles.

 

Interview im März 2019 mit kuunery.com

 


Artikel zur "Die Geschichte der zehn Hände" im Feierwerk Blog

Online-Galerie vom 19.3.20


Artikel im MUCBOOK - Das Münchner Stadtmagazin vom 5.3.2020


Platz 7 im Artikel Kunsttipps für den März 2020 - in mitvergnügenmünchen.de vom 28.2.20


Portraitartikel in der PNP Zeitung vom 15.1.2020


Artikel im Murtenbieter, Schweiz vom 29.11.19


Artikel in InFranken vom 14.7.2019


Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 2.6.2019