Interview mit der Künstlerin Veronika SPleiss

 

"Die Gedanken kreisen ständig um Kunst."

 

Wer bist du?

Ich bin bildende Künstlerin im Bereich Malerei, lebend in München und Passau. Mein Name Vergru-Art bezieht sich auf meinen früheren Namen Veronika Gruzdeva.

 

Was treibt dich an?

Die aktive Kraft treibt mich an, die im Schaffensprozess selbst liegt. Zu dieser will ich nach dem Beenden eines Kunstwerkes immer wieder zurück und das treibt mich zum nächsten Werk. Der Künstler kreiert aktiv und das Kunstwerk liegt in seiner Hand. Passiv kreisen die Gedanken und Ideen im Kopf, aktiv werden sie zu „Papier“ gebracht.

 

Wie würdest du deine Kunst beschreiben?

Sehr lebendig und farbenfroh, und das trotz der schwarzen Linien. Der scharfe Kontrast zwischen Schwarz und Weiß macht meine Kunst aus, der zwischen Chaos und Ordnung hin und her schwingt. Die schwarze Farbe ist die Basis, aus der Formen in Weiß und satten Farben hervortreten.

 

Mit welchen Stilen und Techniken arbeitest du?

Mein Stil lässt sich zwischen Pop Art und Kubismus beschreiben. Ich male fragmentarische Formen, die sich zu Menschen, Städten etc. zusammensetzen. Die Farben sind klar und bunt, umrandet von schwarzen Linien. Hauptsächlich male ich in Acryl auf Leinwand mit breiter Leistenstärke. Angefangen habe ich mit Öl. Doch da Öl sehr lange trocknet, war Acryl für das Auftragen der zweidimensionalen Schichten passender.

 

Woher nimmst du die Inspiration?

Die Gedanken kreisen ständig um Kunst. Sie brüten und brüten und auf einmal hat man die erste Idee. Meist entsteht aus der ersten Idee ein anderes Werk in der Umsetzung. Doch das Beginnen ist das Entscheidende. Die erste Idee ist nur der erste Anhaltspunkt. Die Inspiration kommt also recht plötzlich und es lässt sich schwer sagen woher. Aber eines ist sie sicher in ihrem Ursprung: eine Kombination aus Eindrücken meiner Umgebung, zerteilt und neu zusammengesetzt.

 

Dein schönster Moment als Künstlerin?

Meine erste Ausstellung ist mein schönster Moment, der in einem Restaurant stattgefunden hat. Sie bildet für mich als erste Ausstellung meinen persönlichen und offiziellen Schritt in die Kunst. Und ein Anfang hat immer etwas Wundervolles.

 

Interview im März 2019 von www.kuunery.com